Energieberater Österreich

Energieberater Österreich


Version 8.1.1

Version 8.1.1 vom 12.01.2026

Kleinkorrekturen

  • Anpassung der Teillastkennwerte für luftgekühlte Kältemaschinen für die Nutzungsprofile Gaststätten und Veranstaltungstätten

 


Version 8.1.0

Version 8.1.0 vom 27.11.2025

Zentrale Energieausweis-Datenbank (ZEUS) für Oberösterreich

Das Bundesland Oberösterreich schließt sich ab dem 1. Dezember 2025 der Energieausweis-Schnittstelle ZEUS an, die derzeit schon von sechs anderen Bundesländern für die Einreichung von Bau- und/oder Förderanträgen genutzt wird. Analog wie bisher schon in den Bundesländern Tirol, Steiermark, Salzburg, Kärnten, Burgenland und Niederösterreich können dann auch Energieausweise für Oberösterreich in die Datenbank hochgeladen und dort verwaltet werden.

Mit dieser neuen Gebäudeprofi-Version wird die ZEUS-Schnittstelle für Oberösterreich unterstützt. Analog zu ZEUS-Niederösterreich und ZEUS-Tirol oder der Wiener Schnittstelle WUKSEA läuft auch für ZEUS-Oberösterreich die Registrierung der Benutzer über das Unternehmensserviceprotal (USP → http://www.usp.gv.at ). Hier können sowohl Zugänge auf ein Testsystem als auch für das Produktivsystem eingerichtet werden. Das Testsystem dient dabei, wie der Name schon sagt, zum Kennenlernen und Ausprobieren der ZEUS-Energieausweisverwaltung. Die Vorgehensweise zur Einrichtung eines ZEUS-Benutzers über das USP finden Sie auf der Website von ZEUS unter den FAQs: ZEUS › FAQ › USP .

Zum Abschicken eines Energieausweises öffnen Sie zunächst den ZEUS-Dialog im Energieberater und vervollständigen Sie dort ggf. noch fehlende Angaben:

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Nach dem Klick auf "Absenden" werden die Daten für den ZEUS-Upload aufbereitet. Dies kann unter Umständen einen kleinen Moment dauern. Anschließend erscheint der Anmeldedialog für ZEUS. Geben Sie hier die im USP angelegten Benutzerdaten (Name & Kennwort) ein. Über die Option "ZEUS-Testumgebung ("Spielwiese") verwenden" wird der Energieausweis auf das Testsystem statt auf das Produktivsystem hochgeladen. (Voraussetzung: Das Testsystem wurde im USP eingerichtet).

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War der Upload erfolgreich, so öffnet sich die ZEUS-Plattform anschließend automatisch in einem Browser-Fenster. Hier sind noch einige zusätzliche Eingaben vorzunehmen, z.B. Art und Zweck der Einreichung und außerdem erfolgt ein Abgleich mit dem oberösterreichischen Adressregister. Folgen Sie zur Fertigstellung der Einreichung den Assistenten auf der ZEUS-Plattform.

Mit der Einführung der Energieausweis-Datenbank in Oberösterreich wird der vom Energieberater direkt ausgebbare Energieausweis mit einem Wasserzeichen versehen, welches darauf hinweist, dass ein Energieausweis nur dann gültig ist, wenn dieser in der Energieausweis-Datenbank registriert wurde.

 

Erstellen von Energieausweis-Abgabedateien für die EAWZ Vorarlberg

Mit dieser Version ist es erstmals möglich, Upload-Dateien für die EAWZ (Energieausweiszentrale) Vorarlberg zu erstellen, die dann auf der Website des EAWZ zwecks Einreichung für Bauantrage und Förderungen hochgeladen werden können. Ein direktes Hochladen aus dem Energieberater Österreich heraus (wie bei ZEUS und WUKSEA) wird es nicht geben, da dieses Vorgehen vom Land Vorarlberg nicht gewollt ist und deshalb nicht unterstützt wird.

Um eine solche Abgabe-Datei zu erstellen, gehen Sie in die Übersicht der Berichte und wählen Sie dort auf der Registerkarte “Energieausweis / Nachweise” den Eintrag “Schnittstelle EAWZ” aus:

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Öffnen Sie anschließend den EAWZ-Dialog und vervollständigen Sie dort evtl. noch fehlende Angaben. Das “Export-Protokoll” im unteren Bereich des Dialogs zeigt an, welche Angaben für das Erstellen der Abgabedatei noch zwingend erforderlich sind.

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Im Bereich “Ablageort der hochzuladenen EAWZ-Zip-Datei” über dem Export-Protokoll auf der Registerkarte “Allgemein” (siehe Abbildung oben) geben Sie an, wo die zu erstellende Datendatei abgelegt werden soll. Wenn alle Angaben vollständig sind, starten Sie das Erstellen der Abgabedatei über die Schaltfläche “XML Erstellen und Speichern.

Es werden nun alle für die EAWZ-Energieausweis-Datenbank benötigten Informationen zusammen gesucht. Dies kann unter Umständen ein paar Minuten dauern. Dazu gehören:

  • Eine Xml-Datei mit Eingabe- und Ergebnisdaten

  • Ein PDF mit Energieausweis und Berechnungsunterlagen

  • Eine Projektsicherung des Energieberater Österreich Projekts

Ist das Zusammenstellen der Dateien beendet, befindet sich anschließend eine ZIP-Datei mit dem Namen Ihres Projekts in dem von Ihnen zuvor gewählten Ausgabeordner. Diese Datei kann dann in die Energieausweiszentrale des Landes Vorarlberg hochgeladen werden.

 


Version 8.0.0

Version 8.0.0 vom 03.11.2025

Umbenennung des “Gebäudeprofi” in “Energieberater Österreich”

Die bisher in Österreich unter dem Namen “Gebäudeprofi” vertriebene Software zur Ausstellung von Energieausweisen heißt ab dieser Version „Energieberater Österreich“.

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Hier die Umbenennungen im Detail:

  • Der „Gebäudeprofi Österreich“ (nur für Wohngebäude) heißt jetzt „Energieberater Österreich Wohnen“.

  • Der bisherige „Gebäudeprofi Duo“ (für Wohn- und Nichtwohngebäude) trägt den Namen „Energieberater Österreich Wohnen & Gewerbe“.

  • Die abgespeckten Gebäudeprofi-Version „Energieberater Österreich“ (Programm zum Erstellen von Sanierungskonzepten) wird zum „Energieberater Österreich ARGE EBA“. (Diese Abkürzung steht für „Arbeitsgemeinschaft Energieberatung“).

Der “klassische” Gebäudeprofi (d.h. die nicht rein auf der CAD-Eingabe beruhende 2024er-Version) trägt ab sofort den Zusatz “SQL” im Namen (d.h. “Energieberater Österreich SQL Wohnen” bzw. “Energieberater Österreich SQL Wohnen & Gewerbe”).

Durch diese Umbennungen soll jetzt schon durch den Namen des Programms angezeigt werden, welche Energieausweise und Energieberatungen mit der jeweiligen Programmausprägung abgedeckt werden.

 

Gescannte Unterschrift und Firmenlogo für ZEUS-Upload

Im Energieausweis gibt es die Einstellmöglichkeit, ob ein Firmenlogo und/oder eine gescannte Unterschrift auf dem Energieausweis und die zugehörigen Berechnungsunterlagen mit ausgegeben wird.

Je nachdem, was dort eingestellt war, wurde diese Optionen dann auch für das Energieausweis-PDF, welches beim ZEUS-Upload mit hochgeladen wird, übernommen. Im ZEUS-Dialog selbst konnten diese Optionen aber bisher nicht eingestellt werden.

Zur Vereinfachung können Unterschrift und Firmenloge jetzt auch direkt im ZEUS-Dialogfenster ein und ausgeschaltet werden.

Die Funktion “Gescannte Unterschrift” ist ein Zusatzmodul und nur dann verfügbar, wenn diese Option erworben und die Lizenz freigeschaltet wurde.

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Kleinkorrekturen

  • Neue Prüfroutine für ungültige Bilddateien in Ausdrucken.

  • Korrekte Übernahme der Anzahl der Dachgeschosse aus HottCAD beim Flachdach.

 


Version 7.4.4

Version 7.4.4 vom 30.07.2025

Kleinkorrekturen

  • Problem beim Upload auf ZEUS bei Projekten mit thermischer Solaranlage behoben.

  • Darstellungskorektur bei der U-Wert-Ausgabe im Fensterrahmenkatalog.

 


Version 7.4.3

Version 7.4.3 vom 18.07.2025

Variante in eigenständiges Projekt umwandeln

Mit dieser Version können jetzt auch im Gebäudeprofi 2024 angelegte Variante in ein eigenständiges Projekt umgewandelt werden. Dabei werden die in der Variante durchgeführten Dämmungen bzw. Änderungen des U-Werts (bei Fenstern auch g-Wert) bzw. Schichtaufbaus an im Ausgangszustand existierenden Bauteilen in das umgewandelte Projekt übernommen.

Für die Energieberechnung werden auch die Änderungen an der Anlagentechnik übernommen.

Über die Schaltfläche “Variante” im Bereich der Variantendaten des Gebäudeprofis

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kann die ausgewählte Variante in ein eigenes Projekt umgewandelt werden.

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Dialog - Variante anlegen / Variante in ein eigenes Projekt umwandeln

 

Dazu wird zuerst eine Sicherungskopie des aktuellen Projekts erstellt und zurück in die Projektverwaltung gewechselt.

Das ursprüngliche Projekt enthält jetzt die umgewandelte Sanierungsvariante und kann auch mit anderen Hottgenroth-Anwendungen geöffnet und z.B. eine Heizlastberechnung durchgeführt werden.

Weitere Details zur Umwandlung einer Variante in ein eigenständiges Projekt sind hier (https://hottgenroth.atlassian.net/wiki/x/WIAuH?atlOrigin=eyJpIjoiNDlhYmQ1YTlkMDMyNDJhZTkxNmI0YTIzNWIzYTA4ZDYiLCJwIjoiYyJ9 ) zu finden.

 

Kleinänderungen

  • Anpassung der Zuordnung “Opake Bauteile nach oben”, “Opake Bauteile nach unten”, “opake Bauteile horizontal” für die Datenübergabe an WUKSEA im Falle von Decken zu unbeheizten Erdgeschoß-Bauteilen

 


Version 7.4.2

Version 7.4.2 vom 30.05.2025

Kleinkorrekturen

  • Anpassung des Warmwasser-Wärmebedarf für die Nutzungsprofile "Krankenhaus" und "Heime" für die OIB-Richtlinie 6, Ausgabe 2023.

 


Version 7.4.1

Version 7.4.1 vom 24.03.2025

OIB-Richtlinie 6 von 2023 für Niederösterreich

Am 20.03.2025 ist in Niederösterreich die Änderung der NÖ BTV 2014, LGBl. 41/2025 in Kraft getreten. Damit gilt in Niedeösterreich jetzt die neue Anlage 6 der NÖ BTV 2014, welche großteils der OIB-RL 6 vom Stand Mai 2023 entspricht. Alle zukünftigen Energieausweise in Niederösterreich müssen somit der OIB-Richtlinie 6 (2023) entsprechen und im XML-Format 6.0 an die ZEUS-Schnittstelle übergeben werden.

Mit der Gebäudeprofi-Version 7.4.1 wurde deshalb die ZEUS-Schnittstelle zur OIB-richtlinie 6 von 2023 (V 6.0) auch für Niederösterreich frei gegeben. Bis dato war Karnten das einzige Bundesland, was die Schnittstelle unterstützt. Die Neuerungen der ZEUS-Schnittstelle V 6.0 entnehmen Sie bitte dem Was-ist-neu zur Version 7.3.0, mit der diese erstmalig in unserer Software eingeführt wurde.

 


Version 7.4.0

Version 7.4.0 vom 28.02.2025

Abgleich Ist-Zustand - Varianten / Varianten

Oft muss der Ist-Zustand nachträglich geändertet werden. Die Änderungen des Ist-Zustands sollen dann in eine oder mehrere bereits erstellte Varianten übernommen werden.

Dazu wird mit dieser Programmversion ein neuer Abgleich-Assistent eingeführt, der direkt aus dem Ist-Zustand aufgerufen wird. Dazu gibt es unterhalb der Hüllflächentabelle die neue Schaltfläche Var-Abgleich

 

Damit können die Änderungen des Ist-Zustands in bereits bestehende Varianten übertragen werden.

 

Dieser Assistent kann darüber hinaus auch genutzt werden, um Änderungen einer Variante auf eine oder mehrere andere Varianten zu übertragen. Der Assistent wird dann aus der Variante, deren Änderungen auf andere Varianten übertragen werden sollen, über die Schaltfläche Var-Abgleich aufgerufen.

Eine detaillierte Beschreibung der Funktionsweise des Abgleich-Assistenten für den Ist-Zustand und den Variantenabgleich ist in der Hilfe im Abschnitt Varianten-Abgleich zu finden.

 


Version 7.3.1

Version 7.3.1 vom 16.01.2025

Kleinkorrekturen

  • Programmabsturz beim Einlesen vorhandener Schallschutz-Berechnungen

  • Anlegen von Nichtwohngebäuden im Gebäudeprofi 2024

 


Version 7.3.0

Version 7.3.0 vom 27.12.2024

ZEUS-Schnittstelle V6 für OIB-Richtlinie 6 von 2023

Aktuell plant das Bundesland Kärnten zum Jahreswechsel 2024/2025 den Umstieg auf die OIB-Richtlinie 6 von 2023. Damit einhergehend gibt es eine neue Schnittstelle der Energieausweis-Datenbank ZEUS (Version 6), die für das Hochladen der Energieausweis-Daten zu verwenden ist. Laut Angaben der ZEUS-Betreiber werden voraussichtlich die anderen Bundesländer, die ebenfalls mit der Energieausweis-Datenbank ZEUS zusammenarbeiten, im ersten Quartal 2025 folgen.

Neu in der Schnittstelle V6 hinzugekommen sind z.B.:

  • (Optionale) Eingabemöglichkeit der "letzten Veränderung" (Registerkarte "Projekt"): Liegen keine Veränderungen am Gebäude vor, kann hier das Baujahr eingegeben werden. Bei Veränderungen am Gebäude ist das Jahr der Fertigstellung der letzten Veränderung (Sanierung, Zu- oder Anbau) anzugeben:

  • Inaugenscheinnahme (Registerkarte "Projekt"): Mit dieser Angabe kann übergeben werden, ob ein (Bestandsgebäude) vor dem Erstellen des Energieausweises vom Aussteller besichtigt wurde:

  • Sommerlicher Wärmeschutz: Ein ggf. vorhandener Nachweis des sommerlichen Wärmeschutzes kann auf der (neuen) Registerkarte "Sommerl. Wärmeschutz" ausgewählt werden. Die Standard-Einstellung ist "Keine Angabe". Ist dieser Fall ausgewählt, so wird keine Informationen zum sommerlichen Wärmeschutz an ZEUS übermittelt.

Des Weiteren wurden Änderungen an der xml-Struktur der ZEUS-Abgabedatei vorgenommen. Hierzu gehören z.B. die Trennung von Raumwärme und Wärmebereitstellungsanlagen zur besseren Abbildung von Anlagen mit mehreren Wärmeerzeugern (z.B. bivalente Wärmepumpen). Dies wird programmintern bei der Erstellung der Abgabedatei berücksichtigt, so dass hier keine zusätzlichen Angaben durch den Nutzer notwendig sind.

 

Kostenoptimale Dämmdicke im Energieberatungsprotokoll Sanierungskonzept

Wird für das automatische Anlegen einer Variante fürs Sanierungsprotokoll die Option "kostenoptimale Dämmung" ausgewählt, so kam es vor, dass selbst für bereits gut gedämmte Gebäude noch wenige Zentimeter Dämmung vorgeschlagen wurde. Dies ergibt sich (theoretisch) aus verwendeten dem Algorithmus zur Berechnung der Dämmdicke, bei der nach einem Minimum im Barwert der Dämm-Maßnahme gesucht wird.

Ab sofort werden solche "Minimaldämmungen" bei bereits gut gedämmten Gebäuden nicht mehr vorgeschlagen, sondern nur noch, wenn sich der U-Wert der betroffenen Bauteile signifikant verbessert.

 

Weitere Kleinänderungen / -korrekturen

  • Beim Kopieren von Bauteilen der Hüllflächentabelle von einer Variante in eine andere wurden die Informationen zum Ist-Zustand teilweise falsch übernommen. Dieses wurde korrigiert. Per Copy & Paste in eine Variante hinzugefügte Bauteile werden jetzt grundsätzlich als "neu hinzugekommen" deklariert

  • Korrektur von CO2-Konversionsfaktoren (2019)

  • Nachträgliches Ändern der Katastralgemeinde. Hier kam es vor, dass die Änderungen nicht direkt in den Ist-Zustand oder die Varianten übernommen wurden.

 


Version 7.2.0

Version 7.2.0 vom 18.10.2024

Eingabe mehrere PV-Anlagen

PV-Anlagen händisch anlegen:

Mit dieser Gebäudeprofi-Version können jetzt mehrere verschiedene Photovoltaik-Anlagen eingegeben und berechnet werden. D.h. es können Anlagen mit verschiedenen Modulen und/oder Ausrichtungen definiert werden. Aktivieren Sie dazu - wie bisher - zunächst die Option "Gebäudezentrale Stromerzeugung über ein Photovoltaiksystem" in der gebäudezentralen Anlagentechnik. Anschließend kann die PV-Anlage - ebenfalls wie bisher - auf der Registerkarte "Photovoltaik" eingegeben werden.

Neu in diesem Eingabedialog sind zum einen die Option "mehrere verschiedene Kollektortypen/-ausrichtungen" und zum anderen die Möglichkeit, PV-Anlagen zu benennen ("Bezeichnung der PV-Anlage"):

Um eine weitere PV-Anlage anzulegen, aktivieren Sie das Kontrollkästchen "mehrere verschiedene Kollektortypen / -ausrichtungen". Das Kontrollkästchen verschwindet und an dessen Stelle tritt ein Register, mit dem zwischen den angelegten PV-Anlagen umgeschaltet werden kann. Die neu hinzugekommene Anlage ist dabei ausgewählt und mit Defaultwerten vorbelegt:

Rechts neben dem Register befinden sich die aktuelle Anzahl an Anlagen sowie die beiden Schaltflächen "+" und "-". Über die Plus-Schaltfläche können weitere PV-Anlagen hinzugefügt werden, die Minus-Schaltfläche löscht die aktuell ausgewählte Anlage:

Übernahme von PV-Anlagen aus CAD:

Da bisher der Gebäudeprofi nur eine PV-Anlage verwalten konnte, wurde immer nur die erste Anlage das der CAD übernommen. Weitere ggf. in CAD angelegte Modulfelder wurden nicht beachtet. Mit der neuen Gebäudeprofi-Version werden jetzt alle Modulfelder übernommen.

Voraussetzung für die Übernahme von PV-Anlagen ist natürlich das Vorhandensein der PV-Anlage in HottCAD, z.B. Modulfelder auf zwei verschiedenen Seiten eines Satteldachs:

Ist dies der Fall, erscheint im Arbeitsbereich "Photovoltaik" der gebäudezentralen Anlagentechnik die Schaltfläche "Daten aus CAD übernehmen":

Wird diese Schaltfläche angeklickt, werden die in CAD angelegten PV-Module (inkl. Bezeichnung, Ausrichtung usw.) in die Gebäudeprofi-Anlagentechnik übernommen:

Hinweis: Bei der Übernahme der Daten handelt es sich um einen einmaligen Vorgang. Wird die PV-Anlage in CAD geändert, so werden diese Änderungen nicht automatisch übernommen, sondern die Übernahme kann/muss erneut über die Schaltfläche "Daten aus CAD übernehmen" getriggert werden.

 

 

Angabe der Anlagendaten in den Ausführlichen Berechnungsunterlagen:

Die Daten zu den einzelnen Photovoltaik-Anlagen werden auch in diversen Ausdrucken angegeben. Sind z.B. zwei PV-Anlagen in einem Projekt vorhanden, so sieht deren Dokumentation in den Ausführlichen Berechnungsunterlagen wie folgt aus:

Energieausweis-Datenbanken:

Die beiden Energieausweis-Datenbaken WUKSEA und ZEUS (ab V5) unterstützen bereits die Abgabe mehrerer PV-Anlagen. Die vom Gebäudeprofi erstellen Abgabedateien für den Upload wurden entsprechend um ggf. zusätzlich vorhandene Anlagen erweitert.

Bitte beachten: Beim ZEUS-Upload muss/kann für jede einzelne Photovoltaik-Anlage angegeben werden, ob es sich um eine Neu-Anlage handelt, ob im Falle einer Gebäudesanierung die PV-Anlage mitsaniert wird oder ob die Anlage unverändert (aus dem Bestand) bleibt. D.h. es kann z.B. bei einer Sanierung eine Bestandsanlage und eine neue Anlage geben. Die Umschaltung zwischen den Anlagen erfolgt im ZEUS-Dialog über die entsprechenden Registerkarten.

Hinweis: Die derzeit nur noch vom Salzburg genutzte "ältere" ZEUS-Schnittstelle V4 (für die OIB-RL 6 von 2015) unterstützt keine Übergabe mehrere PV-Anlagen. Aus diesem Grund kann auch der Gebäudeprofi weiterhin nur eine Anlage übergeben. Sind weitere Anlagen im Projekt vorhanden, kommt vor dem Upload eine entsprechende Hinweismeldung.

 


Version 7.1.5

Version 7.1.5 vom 22.08.2024

Kleinänderungen und -korrekturen

  • Um ein versehentliches Hochladen von Energieausweisen mit einer "falschen" OIB-Richtlinie 6 zu verhindern, wurde eine Sicherheitsüberprüfung beim Start des ZEUS-Uploads eingebaut. Der ZEUS-Dialog kann damit nur mit den aktuell gültigen OIB-Richtlinien 6 (Ausgabe 2015 für Salzburg, Ausgabe 2019 für alle anderen ZEUS-Bundesländer) aufgerufen werden.


Version 7.1.4

Version 7.1.4 vom 27.07.2024

Kleinänderungen und -korrekturen

Bei der Übernahme von Gebäudedaten aus der CAD wurden kleine Änderungen vorgenommen. Dies betrifft:

  • die Temperaturkorrekturfaktoren bei der Übernahme erdreichberührender Bauteile

  • die Berechnung der OI-Indikatoren für Schichtaufbauten mit mehreren Gefachen

Zudem kam es mit der letzten Gebäudeprofi-Version zu Schwierigkeiten beim Erstellen des PDFs für den ZEUS-Upload für das Bundesland Salzburg (ZEUS-Schnittstelle V4). Analog zu den ZEUS-Bundesländern, die bereits auf die neuere Schnittstelle V5 hochladen, wird jetzt auch bei der Schnittstelle V4 automatisch der zum Betriebssystem gehörende "Microsoft Print To PDF" verwendet, sofern kein spezieller PDF-Druckertreiber für den Gebäudeprofi installiert ist.


Version 7.1.2

Version 7.1.2 vom 18.07.2024

wonfonds_wien

Der Förderantrag für die wohnfonds_wien konnte nicht erstellt werden, wenn im Ist-Zustand nur eine anlagentechnische Zone vorhanden war, die dann in der Variante in mehrere (verschiedene) Zonen aufgeteilt wurde. Dies wurde entsprechend korrigiert.

 

Konvertierung von Projekten nach OIB 2023 im Gebäudeprofi 2024

Die Konvertierung von Projekten im Gebäudeprofi 2024 wurde überarbeitet. Im Arbeitsbereich "EB-Optionen" können Projekte jetzt auch auf die neuste Ausgabe der OIB-Richtlinie 6 von 2023 umgestellt werden. Hier wurde auch das automatische Anlegen einer Kopie (wie aus dem Gebäudeprofi SQL bekannt) integriert. Bisher begnügte sich der Gebäudeprofi mit einer Hinweismeldung. Ab jetzt wird vor jedem Wechsel der OIB-Richtlinie automatisch eine Kopie des Projekts angelegt. In der Projektübersicht erkennt man diese am Namenszusatz "Kopie".

Für diejenigen, die die Zusatzoption für das Beratungsprotokoll Sanierungskonzept erworben haben ("Energieberater Österreich") gilt obiges analog für die Umschaltung eines Projekts zwischen Energieausweis-Erstellung und Sanierungskonzept. Bei jedem Wechsel wird jetzt im Gebäudeprofi 2024 (wie zuvor schon im Gebäudeprofi SQL) automatisch eine Projektkopie des Urzustands in der Projektverwaltung angelegt.

Kleinänderungen

  • Der ZEUS-Upload ist jetzt auch wieder im Gebäuideprofi 2024 möglich.


Version 7.1.1

Version 7.1.1 vom 25.06.2024

Kleinänderungen / -korrekturen

  • Die Baustoff-Datenbank "baubook" kann jetzt wieder direkt aus dem Gebäudeprofi heraus aktualisiert werden. Bitte verwenden Sie hierzu im Hauptmenü den Punkt "Kataloge" > "Katalog -Baustoffe-", wählen Sie "BauBook" als aktuellen Katalog aus und starten Sie die Update-Funktion rechts oben über die Schaltfläche "BauBook-Daten Update".

  • Fensteraufbauten werden wieder in den ausführlichen Berechnungsunterlagen mit ausgegeben.

  • Projekte mit Kühlung mittels Lüftungsanlage können wieder berechnet werden.


Version 7.1.0

Version 7.1.0 vom 06.06.2024

Energieberatungsprotokoll Sanierungskonzept

Die Anlagenkosten und Energiepreise wurden entsprechend den Vorgaben der Energieberatung Salzburg angepasst. Sie entsprechen jetzt den Vorgaben von Mai 2024. 

Die Version der Kostentabelle (bisher: 05.2020, jetzt 05.2024) kann auf der Registerkarte "Kosten" eingesehen und verändert werden. Bei Neuprojekten ist die aktuelle Version "05.2024" voreingestellt. Bestehende Projekte bleiben auf auf der Version, in der sie erstellt worden sind, d.h. 05.2020. Möchte man bei Altprojekten die Preise auf den neuen Stand bringen, so kann man diese über die Auswahlliste anpassen.

Wird die Version der Kostentabelle geändert und wurden Benutzereingaben gemacht, d.h. die Werte der Tabellenspalte "Tatsächliche Kosten" weichen von der Spalte "Kosten laut Preset" ab, wird nur die Spalte "Kosten laut Preset" angepasst. D.h. benutzerdefinierte Werte werden nicht überschrieben, sondern können über den Rückstellknopf oberhalb der Tabelle zurückgesetzt werden.

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Eine weitere Änderung beim Energieberatungsprotokoll Sanierungskonzept betrifft das Anlegen der Varianten "Sanierungskonzept" und "Beabsichtigte Maßnahme" über den Assistenten Einige Energieberater gehen so vor, dass sie erstmal das Sanierungskonzept erstellen und anschließend die beabsichtigte Maßnahme dadurch erstellen, dass sie die automatisch erstellte Variante "Beabsichtigte Maßnahme" löschen und neu als Kopie des Sanierungskonzeptes anlegen um dann hier Maßnahmen wieder zu entfernen. Um diese Vorgehensweise zu vereinfachen gibt es jetzt im Sanierungsassistent die neue Option "Variante 'Beabsichtigte Maßnahme' anlegen":

Ist diese Option ausgewählt, bleibt alles wie bisher! Mit Verlassen des Assistenten werden sowohl das Sanierungskonzept als auch die Beabsichtigte Maßnahme entsprechend der im Assistenten getätigten Auswahl angelegt.

Wird die Option abgewählt, wird der rechte Bereich für das Anlegen der Beabsichtigten Maßnahme deaktiviert. Beim Verlassen des Dialogs wird dann nur eine Variante "Sanierungskonzept" mit den entsprechend ausgewählten Kriterien erstellt. Diese kann dann weiter bearbeitet und angepasst werden. Ist das Sanierungskonzept fertig, so wechselt man auf in den Arbeitsbereich "Ergebnisse" > "Übersicht / Ausgabe" und geht dort auf "Drucken":

Das Programm erkennt, das zwar bereits ein Sanierungskonzept erstellt, aber noch keine zugehörige Variante "Beabsichtigte Maßnahme" angelegt wurde und bietet an, diese jetzt auf Grundlage des Sanierungskonzepts anzulegen:

Bestätigt man diesen Dialog mit "Ja", wird die Variante "Beabsichtigte Maßnahme" angelegt und erhält alle Maßnahmen des Sanierungskonzepts, so dass die Maßnahmen, die aus dem Konzept nicht im ersten Schritt umgesetzt werden sollen, entfernt werden können.

 

Kleinänderungen

  • In den Berechnungsunterlagen für Energieausweise nach OIB-Richtlinie 6 von 2023 fehlte die Tabelle mit den U-Wert-Anforderungen. Diese wurde wieder rein genommen,

  • Das Problem, dass gebäudezentrale, luftgekühlte Kältemaschinen nicht an WUKSEA übermittelt werden konnten, wurde behoben


Version 7.0.0

Version 7.0.0 vom 26.02.2024

OIB-Richtlinie 6 von Mai 2023

Mit dieser Gebäudeprofi-Version werden erstmal die Neuerungen und Änderungen ausgeliefert, die die OIB-Richtlinie 6 von 2023 betreffen.

Hinweis:

Voraussichtlich Anfang März wird Wien als erstes Bundesland die Bestimmungen der OIB-Richtlinie 6 von 2023 in Landesrecht übernehmen. Wann die anderen Bundesländer folgen werden, ist derzeit noch nicht bekannt. Nachweise über die Einhaltung des Energiebedarfs sind also - bis zu entsprechenden Änderungen der Landes-Baurechtsverordungen -  in den meisten Bundesländern noch nach OIB-Richtlinie 6 von 2019 (Salzburg nach der Richtlinie von 2015) zu führen. Achten Sie also bitte beim Anlegen darauf, für welches Bundesland Sie den Energieausweis erstellen wollen und welche OIB-Richtlinie 6 dort aktuell gilt. 

Sollte in einem Bundesland die OIB-Richtline 6 von 2023 als Rechtsvorschrift in Kraft treten, dann informieren Sie sich bitte, ob ein Update des Gebäudeprofis vorliegt, in dem ggf. noch landesspezifische Änderungen eingearbeitet sind.

Hinweis:

Voraussichtlich Anfang März wird Wien als erstes Bundesland die Bestimmungen der OIB-Richtlinie 6 von 2023 in Landesrecht übernehmen. Wann die anderen Bundesländer folgen werden, ist derzeit noch nicht bekannt. Nachweise über die Einhaltung des Energiebedarfs sind also - bis zu entsprechenden Änderungen der Landes-Baurechtsverordungen -  in den meisten Bundesländern noch nach OIB-Richtlinie 6 von 2019 (Salzburg nach der Richtlinie von 2015) zu führen. Achten Sie also bitte beim Anlegen darauf, für welches Bundesland Sie den Energieausweis erstellen wollen und welche OIB-Richtlinie 6 dort aktuell gilt. 

Sollte in einem Bundesland die OIB-Richtline 6 von 2023 als Rechtsvorschrift in Kraft treten, dann informieren Sie sich bitte, ob ein Update des Gebäudeprofis vorliegt, in dem ggf. noch landesspezifische Änderungen eingearbeitet sind.

Die Änderungen von OIB-Richtlinie 6 von 2019 zu der von 2023 sind eher gering und betreffen vor allem die Anforderung an Energiekennzahlen beim Nachweis über den Gesamtenergieeffizienz-Faktor. Beim Nachweisverfahren über den Endenergiebedarf entsprechen die aktuellen Anforderungen denen der OIB-Richtlinie von 2019 ab Jänner 2021.

Kleinere Normanpassungen gab es vor allem in der ÖNORM H 5056-1 ("Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden - Teil1: Heiztechnikenergiebedarf"). Hier wurden beispielsweise neue Altersklassen für Kessel und Wärmepumpen mit entsprechenden Defaultwerten eingeführt.

Die Neuanlage eines Projekts nach OIB-Richtlinie 6 von 2023 erfolgt wie gewohnt im Dialog "neues Projekt":

Kleinere Änderungen gibt es auch im Energieausweis. Hier wird jetzt zum Beispiel in Anlegung an den "Nationalen Plan" bei den Angaben zum Referenzklima der Primärenergiebedarf für Heizung + Warmwasser ausgegeben:

 

Die neue OIB-Richtlinie 6 sowie den zugehörigen Leitfaden und die Erläuterungen können Sie im Gebäudeprofi über den Menüpunkt "Hilfe" aufrufen. Weitere Informationen zu den OIB-Richtlinien, z.B. welche Richtlinie aktuell in welchem Bundesland gilt, erhalten Sie im Internet auf den Seiten des Österreichischen Institut für Bautechnik (OIB) unter https://www.oib.or.at.

 

WUKSEA - Upload-Schnittstelle 7

Mit Einführung der OIB-Richtlinie 6 von 2023 in Wien wird die WUKSEA-Schnittstelle entsprechen angepasst. Die Änderungen betreffen vor allem die neuen Anforderungswerte sowie Standortdaten für die Statistik Austria.

Bei der Gelegenheit wurde die Registerkarte "Standort / Ersteller" ein wenig umgestaltet. Bisher wurden die vorhandenen Zonen an einem Gebäudestandort als aufklappbare Auswahlbox im Bereich "Standort" dargestellt, wodurch leicht übersehen werden konnte, welche Zonen bereits vorhanden sind. Dadurch wurden Zonen doppelt angelegt. Jetzt gibt es auf der Registerkarte einen eigenen Abschnitt "Zonen", in dem die bereits vorhandenen Zonen übersichtlicher in einer Liste dargestellt werden:

An der Art der Bedienung hat sich nichts geändert. Soll also ein Ausweis für eine vorhandene Zone (erneut) hochgeladen werden, so ist diese in der Liste auszuwählen. Sollen die Energieausweisdaten einer neuen Zone an WUKSEA übergeben werden, so wählt man in der Liste den Punkt "- neue Zone -". In diesem Fall ist dann unter "Zonenbeschreibung" ein aussagekräftiger Name für die neue Zone anzugeben.

 

Piktogramme im Beratungsprotokoll Sanierungskonzept

Bei veralteten Heizungssystemen (Kohleöfen usw.) sowie bei Wasser/Wasser-Wärmepumpen wurde fälschlicherweise in der Kurzzusammenfassung der Anlagentechnik mittels Piktogrammen der "Scheitholzkessel" ausgegeben. Dies wurde jetzt korrigiert. Liegen keine Piktogramme für eine Anlagenart vor, so wird dieses jetzt weggelassen. In den Maßnahmen (Seite 2) und den Detailangaben ("Technische Beschreibung", Seite 5) war und ist die Angabe des Heizungssystems korrekt.

Um die Art des Kessels näher zu spezifizieren, wurden im Ausdruck bei den Maßnahmen sowie in der Technischen Beschreibung die Angabe der Raumwärmebereitstellung geändert. Statt bisher "Gaskessel" steht dort jetzt z.B. "NT-Kessel, Gas" oder statt nur "Pelletsheizung" heißt es jetzt beispielsweise "BW-Festbrennstoffkessel, auto, Pellets".

 

Kleinänderungen

Vom Amt der Tiroler Landesregierung, Sachgebiet Zentrale Baudienste wurden wir gebeten, dass beim ZEUS-Upload der Energieausweis-Typ (d.h. Neubau, Bestand usw.) von unserer Software vorbelegt werden kann. Diese Eingabe kann entsprechend jetzt auf der Registerkarte "Energieausweis gesetzt werden:



Die in diesen Unterlagen enthaltenen Angaben, Daten, Werte usw. können ohne vorherige Ankündigung geändert werden. Ebenso sind die Abbildungen unverbindlich.

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