Kostenkatalog
Einleitung
Ab der Programmversion 13.4.7 wird ein neuer Katalog mit Sanierungskosten sowohl für die Gebäudehülle als auch für die Anlagentechnik eingeführt. Dieser enthält aktuelle Kosten und wird in einem etwa vierteljährlichen Zyklus aktualisiert.
Zusätzlich können die Kosten über einen postleitzahlen-spezifischen Regionalfaktor angepasst werden.
Für die Nutzung des “neuen” Kostenkatalogs ist eine zusätzliche Lizenz erforderlich, die z.B. über den Hottgenroth-Shop erworben werden kann. Ohne diese Lizenz steht der Katalog nicht zur Verfügung.
Kostenkatalog “Gebäude-Sanierungsmaßnahmen”
Der Kostenkatalog für die Gebäude-Sanierungsmaßnahmen kann im Arbeitsbereich “Sanierung” einer Variante aufgerufen werden. Wählen Sie das bzw. die zu dämmenden Bauteile in der Hüllfläche aus und öffnen Sie den Katalog über eine der beiden Schaltflächen “Dämmung” (links neben oder unterhalb der U-Wert-Tabelle):
Anschließend öffnet sich das Auswahlfenster mit möglichen Sanierungsmaßnahmen. Ist eine Lizenz für den Kostenkatalog vorhanden, so wird dieser als erste Registerkarte oben angezeigt:
Wählen Sie eine Sanierungsmaßnahme aus der Liste aus. Anschließend haben Sie im unteren Bereich diverse Einstellmöglichkeiten, siehe Abbildung:
Kosten-Korrekturfaktor:
Individueller Korrekturfaktor, mit dem die Kosten der Tabelle bei der Übernahme multipliziert werden. Mit Hilfe dieses Faktors kann z.B. ein Rabatt auf Baustoffe eines Großhändlers oder ein genereller Preisaufschlag oder ähnliches berücksichtigt werden. Default-Wert ist “1,00”, d.h. keine Korrektur.Regionalfaktor berücksichtigen:
Für die im Katalog angegebenen Kosten besteht die Möglichkeit, einen Regionalfaktor zu berücksichtigen. Teilweise unterschieden sich Baustoffkosten je nach Region innerhalb von Deutschland erheblich. Der hier angegebenen Regionalfaktor berücksichtigt diese Preisdifferenzen. Ausschlaggebend für den Regionalfaktor ist die Postleitzahl der Projektadresse (z.B. Projekt-Postleitzahl “50829” (Köln-Ossendorf) → Regionalfaktor “0,96”, siehe Screenshot). Ist (noch) keine Postleitzahl für die Projektadresse angegeben oder gibt es zu der angegebenen Postleitzahl keinen Regionalfaktor, so kann die Option “Regionalfaktor berücksichtigen” nicht aktiviert werden. Überprüfen Sie in einem solchen Fall bitte die Projektadresse.Mehrwertsteuer berücksichtigen:
Der Kostenkatalog enthält Nettopreise, d.h. ohne Mehrwertsteuer im Gegensatz zum Baupreis-Index mit Bruttokosten. Über die Option “Mehrwertsteuer berücksichtigen” wird der Mehrwertsteuersatz von 19 % berücksichtigt und die Preise entsprechend erhöht.
Unten rechts im Kosten-Dialog sind nochmal Ist-U-Wert, gewählte Dämmdicke und Leitfähigkeit sowie der daraus resultierende sanierte U-Wert angegeben. Darunter befinden sich die spezifischen Gesamtkosten, d.h. der oben ausgewählte Tabellenwert mit Berücksichtigung von gegebenenfalls (individuellem) Kosten-Korrekturfaktor, Regionalfaktor und Mehrwertsteuer.
Obiges Beispiel: 566,79 Euro/m² x 1,00 (Kosten-Korrektur) x 0,96 (Regionalfaktor) x 1,19 (Mehrwertsteuersatz) = 647,50 Euro/m².
Kostenkatalog “Anlagen-Sanierungsmaßnahmen”
Der Kostenkatalog für die Anlagentechnik kann aus dem Dialog “Sanierungs- und Betriebskosten” im Arbeitsbereich “Anlagentechnik” aufgerufen werden:
Der Kostenkatalog ist dabei in die beiden Bereiche “Energetische Maßnahmen” und “Sonstige Maßnahmen” aufgeteilt, die über die entsprechenden Registerkarten gewechselt werden können:
Durch Anklicken im Katalog kann eine einzelne Maßnahme ausgewählt werden. Mittels eines Doppelklicks auf einen Katalogeintrag oder über die Schaltfläche “vormerken” unterhalb der Tabelle ist auch eine Mehrfach-Selektion ist möglich. Sind eine oder mehrere Tabelleneintrage ausgewählt, dann haben Sie im unteren Bereich diverse Einstellmöglichkeiten, siehe Abbildung:
Kosten-Korrekturfaktor:
Individueller Korrekturfaktor, mit dem die Kosten der Tabelle bei der Übernahme multipliziert werden. Mit Hilfe dieses Faktors kann z.B. ein Rabatt auf anlagentechnische Komponenten eines Großhändlers oder ein genereller Preisaufschlag oder ähnliches berücksichtigt werden. Default-Wert ist “1,00”, d.h. keine Korrektur.Regionalfaktor berücksichtigen:
Für die im Katalog angegebenen Kosten besteht die Möglichkeit, einen Regionalfaktor zu berücksichtigen. Teilweise unterschieden sich Anlagenkosten je nach Region innerhalb von Deutschland erheblich. Der hier angegebenen Regionalfaktor berücksichtigt diese Preisdifferenzen. Ausschlaggebend für den Regionalfaktor ist die Postleitzahl der Projektadressse (z.B. Standort-Postleitzahl “50829” (Köln-Ossendorf) → Regionalfaktor “0,96”, siehe Screenshot). Ist (noch) keine Postleitzahl für die Projektadresse angegeben oder gibt es zu der angegebenen Postleitzahl keinen Regionalfaktor, so kann die Option “Regionalfaktor berücksichtigen” nicht aktiviert werden. Überprüfen Sie in einem solchen Fall bitte die Projektadresse.
Mehrwertsteuer berücksichtigen:
Der Kostenkatalog enthält Nettopreise, d.h. ohne Mehrwertsteuer im Gegensatz zum Baupreis-Index mit Bruttokosten. Über die Option “Mehrwertsteuer berücksichtigen” wird der Mehrwertsteuersatz (19%) berücksichtigt und die Preise entsprechend erhöht.Bezugsfläche / Anzahl:
Die in der Liste angegebenen Maßnahmen beziehen sich entweder auf die Einheit “Stück” (z.B. Radiatoren) oder sind flächenspezifisch (z.B. Einbau Fußbodenheizung). Entsprechend ist unten rechts zur Ermittlung der Gesamtkosten der Maßnahme entweder die Anzahl der benötigten Komponenten einzugeben oder die Fläche, auf die sich die Maßnahme bezieht.
Mit Hilfe der Schaltfläche “übernehmen” werden die ausgewählten Kosten der Liste “Sanierungskosten Anlage” hinzugefügt und können z.B. für eine Wirtschaftlichkeitsberechnung verwenden werden.
Anpassen des Regionalfaktors
Wird die Projektadressse geändert, kann sich dadurch auch der Regionalfaktor der gewählten Sanierungsmaßnahmen für Gebäude bzw. Anlagentechnik-Kosten ändern. Würde das Gebäude z.B. von Köln in die Eifel “versetzt” (indem die Postleitzahl der Projektadresse geändert wird), so ändert sich der Regionalfaktor von 0,96 auf 1,01.
Wird nach dem Ändern der Postleitzahl der Arbeitsbereich “Sanierung” erneut aufgerufen, so wird mit Hilfe eines kleinen Meldungsfensters auf den “neuen” Regionalfaktor hingewiesen:
Sie haben dann die Möglichkeit entweder Regionalfaktoren einzelner Bauteile auf den “neuen” Wert umzustellen, indem Sie die Schaltfläche mit dem kleinen Dreieck hinter der Angabe des Regialfaktors anklicken oder Sie ändern mit Hilfe der Schaltfläche “Regionalfaktoren anpassen” alle Regionalfaktoren auf einmal.
Analoges gilt auch die die Anpassung der Regionalfaktoren im Bereich der Anlagentechnik: